Interessenvertretung – Sicherheit – Gemeinsamkeit

Auch nach Eintritt in den Ruhestand ist der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE die Plattform zur Information und Unterrichtung über aktuelle Entwicklungen, die die gesetzliche und betriebliche Versorgungssituation betreffen.

Als Berufsverband bleibt der Verband Ansprechpartner für seine Mitglieder im Ruhestand in allen rechtlichen Angelegenheiten, die die Versorgung aus dem ehemaligen Arbeitsverhältnis und/oder aus dem System der gesetzlichen Sozialversicherungen betreffen.

Der Verband ist als Interessenvertretung nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben tätig. Er berät, unterstützt und vertritt Hinterbliebene eines Mitgliedes in allen Fragen ihrer sozialen Absicherung.

Mitglieder im Ruhestand zahlen einen ermäßigten Beitrag. Zudem steht der Erwerb der Mitgliedschaft allen Fach- und Führungskräften auch nach Beginn des Ruhestandes offen.

Unsere Services

  • Durchsetzung von Anpassungsansprüchen aus betrieblicher Altersversorgung
  • Juristischer Service zur Renten- Kranken- Pflege und Unfallversicherung (inklusive Kontenklärung)
  • Kostenloser Rechtsschutz für die Hinterbliebenenrente
  • Vortragsveranstaltungen, Exkursionen, Stammtische

Sicherer Übergang

Die Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung, da hier die Weichen für den „dritten“ Lebensabschnitt gestellt werden.

Die einen freuen sich auf einen zeitigen Eintritt in den Ruhestand, die anderen wollen aus Leidenschaft über die Regelaltersgrenze hinaus berufstätig sein.

Individuelle Lebensplanung und Arbeitgeberinteressen lassen sich häufig nicht in Übereinstimmung bringen, seien es,

  • dass ältere Arbeitnehmer in Altersteilzeitmodelle und zur frühestmöglichen Inanspruchnahme von Rentenleistungen veranlasst werden sollen

oder sei es,

  • dass sie über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten sollen, weil ansonsten ihre Erfahrung und ihr Wissen verloren geht.

In beiden Fällen ist die Unterstützung des Verbandes DFK gefragt, wenn es einerseits darum geht, Abschläge in gesetzlicher und betrieblicher Altersversorgung zu vermeiden oder zu minieren oder ältere Mitglieder mit höheren Löhnen oder Prämien zur Weiterarbeit zu motivieren.

Individuelle Unterschiede bestehen hinsichtlich des Eintrittsalters und der finanziellen Versorgung im Ruhestand. Individuelle Information, Beratung und Vertretung gehören hier zu den Kernkompetenzen des Verbandes DFK, der seinen Mitgliedern auch im Lebensabschnitt nach dem 60. Lebensjahr mit Rat und Tat zur Seite steht.

Der DFK informiert, berät und vertritt also mit seinen spezialisierten Juristen individuelle Interessen jedes einzelnen Mitgliedes, dem Unrecht geschieht!

Die Themen sind dabei vielfältig:

Renteneintritt ab 67 mit vollem Anspruch auf erworbene Bezüge

Seit 1916 lag das gesetzliche Renteneintrittsalter bei 65 Jahren nachdem es in den rund 20 Jahren zuvor seit Beginn der gesetzlichen Rentenversicherung bei 70 Jahren lag. Seit dem Jahr 2012 steigt das Renteneintrittsalter nun wieder an, und zwar in einer Übergangszeit stufenweise von 65 auf 67 Jahre an.

So erhöht sich das Renteneintrittsalter im Rahmen der abschlagsfreien Rente mit 67 gemäß § 235 Absatz 2 SGB IV

 

für Angehörige der Jahrgänge
1947 auf65 Jahre und 1 Monat
1948 auf65 Jahre und 2 Monate
1949 auf65 Jahre und 3 Monate
1950 auf65 Jahre und 4 Monate
1951 auf65 Jahre und 5 Monate
1952 auf65 Jahre und 6 Monate
1953 auf65 Jahre und 7 Monate
1954 auf65 Jahre und 8 Monate
1955 auf65 Jahre und 9 Monate
1956 auf65 Jahre und 10 Monate
1957 auf 65 Jahre und 11 Monate
1958 auf66 Jahre
1959 auf66 Jahre und 2 Monate
1960 auf66 Jahre und 4 Monate
1961 auf66 Jahre und 6 Monate
1962 auf66 Jahre und 8 Monate
1963 auf66 Jahre und 10 Monate
1964 und jünger67 Jahre

Wer vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter aufhört zu arbeiten, hat einen dauerhaften Abschlag von 0,3 Prozent je Monat des vorzeitigen Rentenbeginns als Ausgleich für eine vorzeitige und damit längere Rentenbezugsdauer in Kauf zu nehmen. Die früheren Regeln gelten ausnahmsweise nur noch für „besonders langjährig Versicherte“ gelten, deren Versicherungskonto mindestens 45 Versicherungsjahre mit Beitragszeiten ausweist und einige weitere Spezialfälle, beispielsweise bei vor dem 31.12.2006 verbindlich vereinbarter Altersteilzeit.

Gestaffelte Teilversteuerung

Die Besteuerung von Alterseinkünften wurde mit dem Alterseinkünftegesetz zum 01.01.2005 neu geregelt. Besteuert werden nur Einkommen oberhalb von Freigrenzen für Alleinstehende und Ehepartner, die sich von Jahr zu Jahr verändern. Die genaue Höhe der Rente, die steuerlich unbelastet bleibt, hängt dabei auch von der Höhe des Beitrags zur Krankenversicherung ab. Die genannten Zahlen beziehen sich nur auf Bezieher einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder vergleichbarer Alterseinkommen aus berufsständigen Versorgungswerken. Andere Einkünfte z. B. aus Werkspensionen oder Betriebsrenten, Vermietung und Verpachtung oder Einkünfte eines erwerbstätigen Ehe-/Lebenspartners hinzu, kann sich auch die Steuerbelastung erhöhen.

Seit dem Systemwechsel im Jahre 2005 kommt für die Be¬steuerung von Renten aus den gesetzlichen Alterssicherungssystemen und Basisrentenverträgen bis zum Jahr 2039 eine Übergangsregelung zur Anwendung, bei der sowohl die Besteuerung der Leistun¬gen als auch der Abzug der Altersvorsorgeaufwendungen sukzessive ansteigen. Für jede Rente wird der anteilige Rentenbetrag gesondert ermittelt, der zu versteuern ist (Besteuerungsanteil).

Der Besteuerungsanteil der Rente wird für jeden neu hinzukommenden Rentnerjahrgang bis zum Jahr 2020 in jährlichen Schritten von 2 Prozentpunkten auf 80 Prozent und anschließend in jährlichen Schritten von 1 Prozentpunkten bis zum Jahr 2040 auf 100 Prozent nach dem sog. „Kohortenprinzip“ angehoben. Dieser glei¬tende Übergang zur (am Ende vollständigen) nachgelagerten Besteuerung dauert also insgesamt bis zum Jahr 2040.

Renteneinritt mit 63 – Voraussetzungen und Abschläge

Trotz beschlossener Rente mit 67 blicken einige einem früheren Renteneintrittsalter entgegen, denn ab dem 1. Juli 2014 gilt die Rente mit 63 für besonders langjährig Versicherte. Das sind all diejenigen, die auf 45 Beitragsjahre kommen. Mit genau 63 Jahren können allerdings nur die besonders langjährig Versicherten in den Ruhestand gehen, die vor dem 1.Januar 1953 geboren wurden. Für jüngere besonders langjährig Versicherte steigt das Renteneintrittsalter stufenweise an.

Vorzeitige Altersrente können auch diejenigen beziehen, die die sogenannte Wartezeit für langjährige Versicherte nach 35 Jahren erfüllen. Anders als bei der vorgenannten Rente für besonders langjährig Versicherte werden hier nicht nur Beitragszeiten sondern auch beitragsfreie Zeiten wie Schul- und Hochschulzeiten nach Vollendung des 17. Lebensjahres auf die Erfüllung der Wartezeit angerechnet. Der Bezug dieser vorgezogenen Altersrente ist allerdings mit einem dauerhaften Abschlag von 0,3 Prozent je Monat des vorzeitigen Rentenbeginns verbunden. Der Abschlag kann danach bei Angehörigen der Jahrgänge 1964 und jünger auf bis zu 14,4 Prozent (48 Monate X 0,3 Prozent) steigen.

Leistungen

Der Verband hilft hier bei der individuellen Kontenklärung in der gesetzlichen Rentenversicherung, das heißt bei der Ermittlung der jeweiligen Anwartschaften in der gesetzlichen oder ggf. auch in der betrieblichen Altersversorgung, damit jedes Mitglied eines „rentennahen“ Jahrganges verlässliche Entscheidungsgrundlagen für den Übergang in den Ruhestand hat und eine für ihn zukunftsgerechte Lösung findet.

  • Vorzeitiges Ausscheiden

 

Übergangsgestaltung, Abfindungen, Vertragsgestaltung, Vertragsprüfung,

ggf. Verhandlungsbegleitung; Eintrittszeitpunkt in die reguläre Altersversorgung.

Das Recht der gesetzlichen und betrieblichen Altersversorgung bietet verschiedene Möglichkeiten des vorzeitigen Ausscheidens aus dem Berufsleben. Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE berät Sie über verschiedene Optionen und bietet dazu jeweils Entscheidungshilfen zur optimalen Gestaltung des Renteneintritts nach Ihrer persönlichen Interessenlage und individuellen Lebensplanung.  

 

  • Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus

 

Gesetzliche Rahmenbedingungen, Vertragsgestaltung, Vertragsprüfung,

ggf. Verhandlungsbegleitung; Eintrittszeitpunkt in die reguläre Altersversorgung  

Mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze fallen Hinzuverdienstgrenzen weg, die zuvor bei gleichzeitigem Bezug einer vorgezogenen Altersrente als Vollrente einer beruflichen Tätigkeit oberhalb der Geringfügigkeitsgrenze ausschloss. Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE berät Sie über verschiedene Optionen und bietet dazu jeweils individuelle Entscheidungshilfen.   

 

 

  • Unfreiwilliges Ausscheiden

 

Insolvenz des Arbeitgebers, Arbeits- und  Berufsunfähigkeit können Gründe für ein betriebs- oder krankheitsbedingtes Ausscheiden nahe der Altersgrenze sein.

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE berät Sie über verschiedene Optionen und bietet dazu Unterstützung und Entscheidungshilfen zur Überbrückung der Zeit bis zum frühestmöglichen Zeitpunkt des Renteneintritts.

 

 

Alterseinkünfte

In den meisten Fällen erwarten Mitglieder des DFK neben den Gesetzlichen Rentenbezügen auch Einkünfte aus der Betrieblichen Altersversorgung. Individuell können noch Einnahmen aus privaten Versicherungen und Vermögenserträgen etc. hinzukommen.

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE setzt sich dafür, ein dass die gesetzliche und betriebliche Versorgung zukunftssicher und verlässlich bleibt und vertritt Positionen, die dies aus seiner Sicht sicherstellen können und sollen.

Wer seine Ansprüche gegenüber den Trägern der gesetzlichen Sozialversicherung geltend macht merkt oft, dass er mit Grenzen und Einschränkungen konfrontiert wird, deren Rechtmäßigkeit er allein nicht nachvollziehen kann.

Hier ist es gut, mit den Juristen des Verbandes sachkundige Ansprechpartner zu haben, die auch nach Eintritt in den Ruhestand zu einem ermäßigten Beitrag Leistungsbescheide und deren Inhalte rechtlich prüft und anfechtet, wenn es Grund zur Beanstandung gibt.

Mit ihren speziellen Kenntnissen im Sozialrecht prüfen die Juristen des Verbandes Angaben in Rentenauskunft und Rentenbescheid

  • auf Vollständigkeit, hinsichtlich der Bewertung der rentenrechtlichen Zeiten,
  • eines infrage kommenden Bestandsschutzes und
  • der Übereinstimmung mit den aktuellen gesetzlichen Grundlagen im Zeitpunkt des Rentenbeginns.

Gefragt ist der juristischer Service des Verbandes beim Übergang in den Ruhestand darüber hinaus, wenn es neben Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung auch Fragen um des Versicherungsstatus in der Kranken-, in der Pflege- und ggf. in der  Unfallversicherung geht, inklusive allen Fragen im Zusammenhang mit einer Kontenklärung auch für die Hinterbliebenenansprüche nach dem Ableben eines Mitgliedes.

Häufig gestellte Fragen,  deren Beantwortungen im Mitgliederbereich zu finden sind :

  • Wie berechnet sich die Gesetzliche Rente?
  • Welche Voraussetzungen berechtigen zur Rente ab 63?
  • Wie viel kann ich zur Rente hinzu verdienen, ohne Einbußen zu erleiden?
  • Habe ich Anspruch auf Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung?

Die Grundsätze

Bei der arbeitgeberfinanzierten Altersversorgung bauen Arbeitgeber (mit Ihren betrieblichen Mitteln) zusätzlich zu Lohn oder Gehalt eine betriebliche Rente für ihre Mitarbeiter auf.

Branchenbezogen haben sich in Deutschland unterschiedliche Systeme der Betrieblichen Altersversorgung entwickelt.

  • Die Direktversicherung
  • Die Pensionskasse
  • Der Pensionsfonds
  • Die Unterstützungskasse
  • Die Direktzusage

Die verschiedenen Formen der betrieblichen Altersversorgung werden im Mitgliederbereich erläutert. 

Der Verband DFK hat in zahlreichen Streitfragen Grundsatzentscheidungen der Bundesgerichte herbeigeführt, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Versorgungssituationen von Anspruchsinhabern und damit für Betroffene zu einem deutlichen Mehrwert geführt haben. Wesentliche Erfolge aus dem Verbandsrechtsschutz des DFK sind beispielsweise:


  • Bochumer Verband

Einheitlicher Anpassungsanspruch im Konditionenkartell

Anpassungsanspruch nach dem Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamtes (VPI), solange keine niedrigere reallohnbezogene und um karrierebedingte Bestandteile bereinigte Gehaltsentwicklung der aktiv Beschäftigten aller Mitgliedsunternehmen nachgewiesen werden kann – BAG, 20. Mai 2003 - 3 AZR 269/02.

Einzelbeanstandung unzulänglicher Anpassung für DFK-Mitglieder nicht erforderlich

Eine Einzelbeanstandung jedes Anspruchsberechtigten vor Ablauf des auf den  Anpassungstermin folgenden Zeitraumes ist nicht erforderlich – BAG 17. August 2004 - 3 AZR 367/03 : DFK kann kollektiv für seine Mitglieder die unzureichende Anpassung beanstanden.

Zur Verwirkung von Anpassungsansprüchen

Neben einer Beanstandung unzureichender Anhebung vor Ablauf des dem Anpassungstermin folgenden Zeitraumes braucht erst bis zum Ablauf des übernächsten Zeitraumes geklagt werden, um Verwirkung zu vermeiden- BAG 25. April 2006 - 3 AZR 372/05.

 

  • Essener Verband

Demographieabschlag bei Anpassungsentscheidungen

Die Anwendung eines „biometrischen Faktors“ im Zuge von Anpassungsentscheidungen des Essener Verbandes, um die finanzielle Belastung der Unternehmen durch die steigende Lebenserwartung und die damit verknüpfte längere Laufzeit der Betriebsrenten zu kompensieren, ist unzulässig BAG, Urteil vom 30.09.2014 3 AZR 402/12.

Hier konnte erreicht werden, dass die Anwendung eines Abschlages bei Anpassungsentscheidungen für unvorhergesehene lange Bezugsdauern nicht zu Lasten der Versorgungsempfänger gehen dürfen.

  • Altersversorgung im RWE-Konzern

Eingriffe in Versorgungsregelungen hinsichtlich laufender Leistungen sind grundsätzlich unzulässig und bedürfen tragfähiger Gründe. In der Regel können nur noch geringfügige Verschlechterungen gerechtfertigt sein. Dazu bedarf es sachlich nachvollziehbarer, Willkür ausschließender Gründe. (BAG, Urteil vom 28.06.2011, 3 AZR 282/09).

Sicherheit

Krankenversicherung, Pflegeversicherungen und ggf. Unfallversicherungen sind wesentliche Leistungen für die Lebensqualität und –Sicherheit im dritten Lebensabschnitt.

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE setzt sich dafür, ein dass die gesetzliche und betriebliche Versorgung zukunftssicher und verlässlich bleibt und vertritt Positionen, die dies aus seiner Sicht sicherstellen können und sollen.

„Gesundheit weiter gedacht“, ist unsere Devise.

Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland ist mit Ausgaben in Höhe von fast 200 Mrd. € nach der Rentenversicherung der zweitgrößte Sozialversicherungszweig. In den vergangenen zehn Jahren lag ihr Ausgabenanstieg deutlich über dem der übrigen großen Sozialversicherungszweige, obwohl wiederholte Eingriffe des Gesetzgebers in das Leistungsrecht erfolgten. Obwohl in den letzten Jahren grundlegende Reformen diskutiert wurden, kam es letztlich nur zu graduellen Veränderungen. Weiterhin sind Ansatzpunkte vorhanden, um die Effizienz zu steigern und die Verteilungsmechanismen transparenter und zielgerichteter zu gestalten.

Der Verband  DIE FÜHRUNGSKRÄFTE setzt sich hier

  • für Beitragsstabilität bei Aufrechterhaltung des bisherigen Leistungsumfanges  und
  • für die Beibehaltung der gegenüber der Renten- und Arbeitslosenversicherung niedrigeren Beitragsbemessungsgrenze ein und

erteilt allen Forderungen nach einer überproportionalen Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze eine klare Absage.

Der Verband will damit Nachteile vermeiden, die sich in der Krankenversicherung für Rentner durch die Veränderung des Beitrags- und Leistungsrechts immer wieder ergeben.

 

Unsere Leistungen

Die Juristen des DFK

  • prüfen Beitragsbescheide und Leistungsinhalte gesetzlicher Krankenversicherung,
  • vermitteln in streitigen Fragen und
  • vertreten Mitglieder in Widerspruchs- und Klageverfahren,

wenn ihnen zu Unrecht ambulante oder stationäre Leistungen verwehrt werden oder ihnen zu Unrecht die Kosten von Heil- oder Hilfsmitteln weder ganz noch teilweise erstattet werden.

Über den Kontakt mit Ansprechpartnern in Hauptverwaltungen der Krankenkassen kommt es dabei häufig zu schnellen und unbürokratischen Lösungen mit interessengerechten Lösungen, ohne dass dafür erst ein zeitaufwendiger Instanzenweg vor den Sozialgerichten beschritten werden muss.    

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE setzt sich deshalb dafür ein, dass jeder Versicherte, der das Gesundheitssystem in Anspruch nimmt auch im Alter optimal versorgt wird. Über Kooperationen mit gesetzlichen Krankenversicherungen, beispielsweise mit der Barmer – GEK, bieten wir Informationen über Möglichkeiten im Rahmen von Angeboten eines Gesundheitsmanagements länger fit zu bleiben.

Kontakt : norbert.misiak(at)barmer-gek.de

Über weitere Kooperationen wird die Absicherung von Zusatzleistungen mit vereinfachtem Fragenkatalog zur Vermeidung von Risikoausschlüssen hinsichtlich etwaiger Vorerkrankungen zu Konditionen vermittelt, die insbesondere für Mitglieder mit Anspruch auf Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung aus der sogenannten knappschaftlichen Aufstockungsversicherung einen Vergleich lohnen !    

Kontakt : hhell(at)global-finanz.de

Passgenaue Leistungen nach neuen Kriterien

Die gesetzliche Pflegeversicherung als jüngster Zweig des gesetzlichen Sozialversicherungssystems soll seit Mitte der 90er Jahre dazu beitragen, das in einer immer werdenden Gesellschaft steigende Risiko einer Pflegebedürftigkeit abzusichern. Im Gegensatz zu einer kapitalgedeckten Finanzierung der Versicherungsleistungen hatte das wie auch in der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung hier angewandte „Umlageverfahren“ dabei den Vorteil einer zeitnahen Aufnahme von Leistungen nach Einführung der Beitragspflicht. Dies rächt sich nun, denn es wurde die Bildung von Altersrückstellungen versäumt, die bereits heute als solide Finanzierungsgrundlage fehlen. Hinzu kommt eine nicht sachgerechte Einstufung nach Einzelverrichtungen, die dem eigentlichen individuellen „Pflegebedarf“ und Pflegende oftmals überfordert des Einzelnen nicht gerecht werden.

Der Verband setzt sich deshalb dafür ein, dass die bisherige entwürdigende Begutachtung der Pflegebedürftigkeit nach einzelnen Verrichtungen ersetzt wird durch

  • Eine Bestimmung des Pflegebedarfes nach den (noch) vorhandenen Fähigkeiten und Kompetenzen der Pflegebedürftigen
  • bei Mobilität und selbständiges Bewegen des Körpers
  • nach kognitiven Fähigkeiten wie Erinnern und Orientierung
  • nach Verhaltensweisen und psychische Problemen (Panik oder Wahn)
  • nach Selbständigkeit bei Körperpflege, Essen und Anziehen
  • nach Umgang mit krankheits- und therapiebedingte Anforderungen (Medikamenteneinnahme und Wundversorgung)
  • nach Teilhabe am Alltagsleben, sozialen Kontakten und Zeiteinteilung

Unsere Leistungen

Die spezialisierten Juristen des Verbandes prüfen die Voraussetzungen für die Einordnung des Pflegebedarfs und geben praktische Hilfestellung bei der Organisation

  • ambulanter Pflege in den eigenen 4 Wänden,
  • betreutes Wohnen
  • Heimunterbringung, Umgang mit dem Medizinischen Dienst
  • und geben hilfreiche Kontakthinweise zum


Bau- und Wohnkonzepte für alte und pflegebedürftige Menschen

Forum Verlag, lose Blattsammlung
ISBN: 978-3-86586-014-9
www.forum-verlag.com

Betreutes Wohnen
Was Sie über Leistungen, Kosten und Verträge wissen sollten
Verbraucherzentrale NRW e. V.
ISBN: 3-933705-35-5
Zusätzlich dazu im Netz ein informativer Link:
www.nullbarriere.de


Servicetelefon
Wege zur Pflege
Information und Beratung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für pflegende Angehörige.
Das Angebot dient in erster Linie als Lotse zu den Angeboten vor Ort bei allen Fragen rund um das Thema „Pflege“.
Telefon: 01801/507090
oder im Internet unter
www.wege-zur-pflege.de

Online-Beratung für pflegende Angehörige bei seelischer Belastung im Pflegealltag
Psychologische „Online-Beratung“
Anonym, kostenfrei und datensicher
unter: www.pflegen-und-leben.de

 

 

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE unterstützt seine Mitglieder bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegen die gesetzliche Unfallversicherung, wenn es um die Feststellung des Zusammenhangs von beruflicher Exposition und Gesundheitsschäden bei der Ankerkennung von Versicherungsfällen geht.

Zu entschädigende Folgen versicherter Ereignisse treten oftmals erst nach Eintritt in den Ruhestand hervor, wenn Beeinträchtigungen nach dem Ende belastender beruflichen Tätigkeiten diagnostiziert werden und dann als Versicherungs- bzw. Leistungsfall anzuerkennen sind. Der Verband unterstützt seine Mitglieder hier bei der Feststellung des Ursachenzusammenhanges zwischen beruflicher Exposition am früheren Arbeitsplatz und Gesundheitsschaden. Bereits im Verwaltungsverfahren überprüfen sachkundige Juristen die ordnungsgemäße medizinische Beurteilung und die Einhaltung der Grundsätze für die versorgungsärztliche Gutachtertätigkeit vertritt bei Abweichungen die Interessen seiner Mitglieder vor den Sozialgerichten und wirkt dort auf die Anordnung weiterer Begutachtung neutraler Gutachter hin.Der DFK setzt sich darüber hinaus für die Erhöhung der Jahresarbeitsverdienstgrenzen ein, damit die Unfallrenten in der gesetzlichen Unfallversicherung mit der Lohn- und Gehaltsentwicklung Schritt halten. 

Gemeinsamkeit

Der Verband versteht sich als Netzwerk von Gleichgesinnten. Über bundesweite Regionalgruppen werden daher Mitwirkungsmöglichkeiten sichergestellt und neben interessanten Exkursion, Vorträge und Treffen organisiert, um über spezielle Angebote zielgruppenorientiert und ortsnah Vortragsveranstaltungen zu organisieren.

In 21 Regionalgruppen fördert der Verband den Informations- und Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten. Attraktive Treffen mit dem Ziel der Informationsvermittlung und Meinungsbildung bieten hierfür die entsprechende Basis zur Kontaktaufnahme und –pflege untereinander.

Das Netzwerk 60+

30 Gruppen von Mitglieder im Ruhestand sind darüber hinaus den Regionalgruppen bundesweit angegliedert, die sich regelmäßig zu Exkursionen, Vorträgen und Stammtischen treffen und mit ihren Veranstaltungsprogrammen konkret den Interessen von Ruheständlern widmen und ihnen individuelle Möglichkeiten für eine optimale Gestaltung dieses Lebensabschnittes aufzeigen und sich beispielsweise mit den Themen befassen:

(Rechtsanwalt Jörg ten Eicken)

Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen sind in der Regel über den Leistungsansprüche und –inhalte nicht informiert und fühlen sich ausgeliefert, weil sie als Patient

  • dem Arzt im medizinischen Wissen unterlegen sind,
  • sich oftmals in einer Notlage befinden,
  • diese Notlage nicht selbst bewältigen können und
  • deshalb unsicher und verletzlich sind.

Der Vortrag gibt Hilfestellung im Umgang mit dem Arzt und zeigt Beschwerdemöglichkeiten auf. 

(Rechtsanwalt Michel Krekels)

Jeder Mensch kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten im Leben nicht mehr selbstverantwortlich regeln zu können. Was aber passiert, wenn man auf die Hilfe anderer angewiesen ist?

(Rechtsanwalt Michael Krekels)

Jeder Mensch kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten zum Umfang ärztlicher Maßnahmen nicht mehr selbstverantwortlich regeln zu können. Was aber passiert, wenn man keine Verfügung getroffen hat?

(Rechtsanwalt Michael Krekels)

Ein gut durchdachtes Testament oder die Nachfolgeplanung durch Erbvertrag verschaffen das beruhigende Gefühl, für die Familie oder sonstige Bedachte gut vorgesorgt zu haben. Wer dagegen nichts tut, gefährdet unter Umständen die Versorgung seiner Nächsten und den Familienfrieden. Wie Sie richtig planen und vorsorgen, erfahren Sie in diesem Vortrag.

(Rechtsanwalt Michael Krekels)

Erläutert werden in dem Vortrag einzelne Regelungen des Alterseinkünftegesetzes anhand von praktischen Beispielen. Darüber hinaus werden Fragen zur eigenen Steuererklärung behandelt und t wichtige Tipps und Hinweise hierzu gegeben.

(Rechtsanwalt Jörg ten Eicken)

Die ehrliche Ansage ist: Pflege wird für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft insgesamt teurer werden ! Das Ziel der Pflegeversicherung, Menschen im Fall der Pflegebedürftigkeit vor Armut zu schützen, droht künftig zu scheitern, denn immer mehr pflegebedürftige Menschen werden auch sozial bedürftig und werden auf staatliche Hilfe angewiesen sein ! Dargestellt werde Wege zur Aufrechterhaltung des Leistungssystems. 

(Frau v.d. Heide)

Der Anteil der „Älteren“ in unserer Gesellschaft wird immer größer und die Rahmenbedingungen für eine alternde Gesellschaft müssen sich dieser sich verstärkenden Nachfrage anpassen. Jeder von uns ist oder wird früher oder später Teil dieser nachhaltigen Gesellschaftsveränderung und steht oder wird vor der Frage stehen: „Wie kann ich mein Leben im Alter aktiv gestalten?“

(Verbraucherzentrale NRW)

Um aus einem Wohnhaus, dass viel Energie verschlingt, auf wirtschaftliche Weise ein energiesparendes und umweltfreundliches Heim zu machen bedarf es vieler Detaillösungen. Hier hilft nur ein Gesamtkonzept, angefangen von neuer Heizungsanlagentechnik, Warmwasserbereitung, über Ausschaltung von vorhandenen Wärmebrücken durch geeignete Dämm- Maßnahmen bis zum Einbau geeigneter Fenster. Wie man Einzelmaßnahmen kombiniert und wie man es gefördert bekommt, um einen effizienten Energieverbrauch zu erreichen ohne Baumängel zu erzeugen, wird Thema der Veranstaltung sein.

(Frau Gabriele Müller)

Fast täglich berichten die Medien über Missstände oder Unzulänglichkeiten in unseren Pflegeeinrichtungen. Personalmangel, unqualifizierte Mitarbeiter, Pflege im Sekundentakt sind die Stichworte, die uns in Fitnesskurse treiben, um möglichst lange fit zu bleiben. Umbaumaßnahmen in Eigenheimen zur Gestaltung eines altersgerechten Domizils beschäftigen viele. Doch nicht immer gelingt die häusliche Pflege bis zum Schluss – und was dann?

(Rechtsanwalt Jörg ten Eicken)

Der Elternunterhalt wird in seinen Anspruchsvoraussetzungen dargestellt. Es werden gleichzeitig praktische Tipps zur Vermeidung von Elternunterhalt bzw. von überhöhter Inanspruchnahme gegeben.

Dargestellt werden die Grundlagen von betrieblichen Versorgungszusagen nach einheitlichen Leistungsordnungen am Beispiel des Bochumer und des Essener Verbandes, die jeweils für eine Vielzahl von Unternehmen einzelner Branchen Regeln für die Erteilung betrieblicher Zusagen an ihre Führungskräfte vereinheitlicht und dafür gemeinsame Regelwerke aufgestellt haben, um allen Versorgungsberechtigten nach einheitlichen Grundsätzen durch betriebliche Leistungen nach Beendigung des aktiven Arbeitslebens bei der Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards zu unterstützen und vor möglichen materiellen Folgen bei Dienstunfähigkeit und Tod geschützt werden.

Politischer Kompass

Zur Formulierung der sozialpolitischen Ziele der Mitgliedschaft ist der ständige „Arbeitskreis Soziale Sicherung“ tätig, der sich aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt und durch Fachleuten unterschiedlicher Sozialpartner themenbezogen ergänzt wird.

Er setzt die Schwerpunkte, die anschließend seitens der Juristen des Verbandes ausformuliert werden. Folgende Themenbereiche sind kontinuierliche Dauerbrenner:

Einkommensbezug spiegelt Lebensleistung

Für die große Mehrheit von Führungskräften und ihren Angehörigen ist die Vorsorge über gesetzliche Renten - ggf. neben betrieblichen Versorgungsbezügen - nach wie vor eine wesentliche Einkommensquelle. Sei es nun, dass sie vorzeitig erwerbsgemindert werden, die Altersgrenze erreicht haben oder der Ehegatte verstorben ist. Daher muss die Lebensstandardsicherung so weit wie möglich erhalten bleiben. Deshalb muss sich das System der gesetzlichen Rentenversicherung immer wieder an neuen Herausforderungen orientieren.

Aus Sicht des Verbandes DIE FÜHRUNGSKRÄFTE muss dabei aber gewährleistet sein,

  • dass die lohn- und beitragsbezogene Rente bestehen bleibt, denn das Prinzip „Gegenleistung für Vorleistung“ ist zum einen einsichtig und zum anderen auch gerecht, und
  • dass das Nettorentenniveau stabilisiert wird und Rentner nicht stärker belastet werden als die Beitragszahler im Erwerbsleben, so dass die Belastungen aus der demographischen Entwicklung solidarischen zwischen Beitragszahlern und Leistungsempfängern gleichermaßen geteilt werden.

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE setzt sich hier ein

  • für den Bezug einer vorzeitigen Altersrente ab Vollendung des 60. Lebensjahres unter Inkaufnahme von Abschlägen ein für eine Hinzuverdienstmöglichkeit oberhalb der Geringfügigkeitsgrenze auch beim Bezug einer vorzeitigen Altersrente und
  • für die Möglichkeit ein, durch Weiterarbeit zusätzliche Entgeltpunkte jenseits der Regelaltersgrenze erwerben zu können.

Leistungsanpassungen verhindern Aushöhlung

Die betriebliche Altersversorgung soll die gesetzliche Vorsorge für den Fall der Erwerbsminderung, des Todes und insbesondere für den Fall des Alters ergänzen, denn in der gesetzlichen Rentenversicherung werden die Einkommen lediglich bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt, so insbesondere oberhalb dieser Grenze ohne eine entsprechende betriebliche Altersversorgung eine Versorgungslücke entsteht. Betriebliche Altersversorgung ist gleichzeitig auch Belohnung für geleistete Arbeit und erbrachte Betriebstreue. In Streitfällen über die Höhe der Versorgung einschließlich Anpassung übernimmt der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE deshalb die Vertretung vor den Arbeitsgerichten bis zum Bundesarbeitsgericht und setzt sich dafür ein,

  • dass Mitgliederdurch die betrieblichen Leistungen nach Beendigung des aktiven Arbeitslebens einen Ausgleich der Geldentwertungsrate zur Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards erhalten und
  • vor möglichen materiellen Folgen bei Dienstunfähigkeit und Tod geschützt werden.

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE

 

  • prüft betriebliche Versorgungsleitungen nach Inhalt und Höhe auf Übereinstimmung mit der Zusage des ehemaligen Arbeitgebers oder seines Rechtsnachfolgers nach einem Unternehmensübergang oder nach Insolvenz,
  • wendet sich gegen Bestrebungen von Versorgungsschuldnern gesetzliche Überprüfungsverpflichtungen zu unterlaufen und von der Entwicklung der Geldentwertungsrate abzukoppeln und
  • pocht auf die einheitliche Anwendung von Anpassungsregeln nach den Leistungsordnungen betrieblicher Konditionenkartelle.

Pensionskassen unterliegen nicht dem betriebsrentenrechtlichen Bestands- und ggf. Insolvenzschutz durch den Pensionssicherungsverein (PSVaG). Gerade in Zeiten unsicherer Entwicklung von kapitalgedeckten Versorgungsansprüchen sollten Sie daher in das System risikogesicherter Systeme einbezogen werden, denn dem Risikogedanken und der Zweck der persönlichen Absicherung sind ggf. einem Kapitalwahlrechtes mit der Möglichkeit sofortigen Verbrauchs oder einer Vererbung bei diesen Formen der betrieblichen Altersversorgung Vorrang zu geben. Alternativ sollten betriebliche Altersversorgungen aufgrund von Pensionskassen gesondert über eine Rückversicherung abgesichert werden, so dass sie im Fall erneuter Bankenkrise unabhängig von Rettungsmaßnahmen der Politik sind. 

Angleichung Ostrenten ohne Benachteiligung im Westen

Die Bundeskanzlerin hat 2014 die Renteneinheit zwischen „Ost“ und „West“ für das Jahr 2020 in Aussicht gestellt. Es zeichnet sich damit ab, dass dies in das Regierungsprogramm für die nächste Legislaturperiode ab 2017 aufgenommen werden wird. Voraussetzung für die Umsetzung wird sein, dass dann anstelle der bisherigen unterschiedlichen Lohnsummenentwicklung als Grundlage der Ermittlung der bislang unterschiedlichen aktuellen Rentenwerte für die westlichen und die östlichen Länder eine einheitliche Lohnsumme gilt.
Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE verbindet damit die Erwartung, dass dies für die westlichen Bundesländer nicht mit einer Aussetzung von Anpassungen verbunden sein wird. 

Flexibilisierung von Altersrente und Hinzuverdienst

Das deutsche Alterssicherungssystem ist stabil und die Rentenkasse derzeit gut gefüllt. Reformen in den letzten beiden Legislaturperioden haben dazu beigetragen, die Rente demographie- und zukunftsfest zu machen. Der im vergangenen Jahr begonnene schrittweise Übergang zur Regelaltersrente mit 67 Jahren ist dafür der richtige Weg. Versäumt worden ist aber zugleich auch, einerseits den Übergang in den Ruhestand für diejenigen zu erleichtern, die unter Inkaufnahme von dauerhaften Rentenabschlägen eine vorzeitige Altersrente in Anspruch nehmen, jedoch noch mehr als in einer geringfügigen Beschäftigung tätig sein wollen, andererseits aber auch Anreize für diejenigen zu schaffen, die länger arbeiten können und wollen und ihnen den längeren Verbleib im Erwerbsleben zu erleichtern.

Nach einer FÜHRUNGSKRÄFTE-Umfrage wünschen sich heute bereits 42 % der Fach- und Führungskräfte über das gesetzliche Rentenalter hinaus arbeiten zu können, wünschen sich aber für die letzten Berufsjahre einen anderen Rhythmus aus Beruf und Freizeit, so dass es keinen Grund für die Aufrechterhaltung der starren Hinzuverdienstgrenzen gibt, die den Bezug einer Vollrente und Weiterarbeit ausschließen sollten.

Eine Lockerung der Hinzuverdienstgrenzen würde Teilzeitarbeit flexibel „kombiniert“ und konkrete Ausgestaltungen bis zur Vollendung der individuellen Regelaltersrente werden. Dies käme auch Menschen in stark belastenden Berufen entgegen, die nicht bis zur Regelaltersgrenze voll arbeiten wollen oder können, und würde es auch erlauben, für die Zeit des vorzeitigen Rentenbezugs ab Alter 63 ein Einkommen aus Rente und Hinzuverdienst entweder bis zu einer Höhe des zuletzt erzielten Brutto-Einkommens oder in Höhe des jahresdurchschnittlich nach der individuellen Erwerbsbiographie erzielten Gesamteinkommens zu verdienen und so Rente und Hinzuverdienst in freier Gewichtung miteinander zu verbinden.

Gleiche Rentenbezugsdauer in der Währungsunion

Nur in Deutschland - und zwar bereits 2007 - wurden vom Gesetzgeber bislang Konsequenzen aus der absehbaren und mit der demographischen Entwicklung zusammenhängenden längeren Rentenbezugsdauer von Leistungsempfängern bei gleichzeitig sinkenden Zahl von Beitragszahlern gezogen und die schrittweise Verschiebung der Regelaltersrente mit einem schrittweisen Übergang des Renteneintrittsalters gesetzlich verankert. Andere Länder in der europäischen Union sind dem bislang nicht gefolgt. Daher sollten in der Europäischen Union alle Arbeitnehmer grundsätzlich Rente nach vergleichbarer Lebensarbeitszeit erhalten. Das setzt eine Angleichung der Regelaltersgrenze in den Ländern der Europäischen Union und hier insbesondere in den Ländern der Währungsunion voraus.

Anspruchsvoraussetzungen häufig streitig

Zu entschädigende Folgen versicherter Ereignisse treten oftmals erst nach Eintritt in den Ruhestand hervor, wenn Beeinträchtigungen nach dem Ende belastender beruflichen Tätigkeiten diagnostiziert werden und dann als Versicherungs- bzw. Leistungsfall anzuerkennen sind. Der Verband unterstützt seine Mitglieder hier bei der Feststellung des Ursachenzusammenhanges zwischen beruflicher Exposition am früheren Arbeitsplatz und Gesundheitsschaden und gewährt auch hier Rechtsbeistand vor Sozialgerichten bis zum Bundessozialgericht in Streitsachen mit den Berufsgenossenschaften. Der DFK setzt sich darüber hinaus für die Erhöhung der Jahresarbeitsverdienstgrenzen ein, damit die Unfallrenten in der gesetzlichen Unfallversicherung mit der Lohn- und Gehaltsentwicklung Schritt halten.