Frauennetzwerktreffen Essen: Besichtigung der von Schaewen AG in Wetter

Stahlverarbeitung ist ein Erlebnis

Sylvia Prätorius Walch, Aufsichtsrätin von Schaewen AG und Dr. Heike Kroll, Geschäftsführung DFK

Dem DFK-Frauennetzwerk wurde am 03. September 2019 die exklusive Möglichkeit geboten, eine der größten Stahlschmieden Deutschlands im laufenden Betrieb zu besichtigen. Uwe Metzger, einer der beiden Vorstände der von Schaewen AG nahm sich persönlich Zeit, das Familienunternehmen vorzustellen.

Seit über 80 Jahren hat das Essener Familienunternehmen von Schaewen seine Kompetenzen im Bereich Stahl konsequent ausgebaut. Der Dienstleister bietet heute ein umfassendes Komplettprogramm rund um den Werkstoff, der die Metropole Ruhr neben der Kohle über mehr als ein Jahrhundert geprägt hat. Die von Schaewen-Gruppe ist zugleich traditionsreiche Stahlschmiede, Blech- und Stabstahllieferant, Brennschneidspezialist, Produzent von Schweißkonstruktionen sowie etablierter Partner für die mechanische Bearbeitung.

Nach einer Vorstellung des Unternehmens ging es gut „behütet“ in die Hallen. Eine 30-MN-Freiformschmiedepresse im laufenden Betrieb zu erleben, ist schon ein Erlebnis der Extraklasse. Eine Erhitzung des Stahls auf 1200 Grad macht es möglich, diesen gut eine Stunde lang in die gewünschte Form zu bringen, bevor er auf ca. 900 Grad abkühlt. Gewünschte Formen werden frei geschmiedet und das bis zu einer Länge von 13 Metern – eine besondere Handwerkskunst.

Dass Tradition und Moderne sich bei der von Schaewen AG gut vereinen, zeigt sich nicht nur optisch am Standort Wetter mit der höchst gelungenen Gestaltung des Bürokomplexes unter Beibehaltung alter Gebäudeelemente, sondern auch beim Thema Diversity. Frauen in Führungsposition sind im Unternehmen selbstverständlich: Die polnische Gesellschaft wird von einer Dame geführt, im Aufsichtsrat sitzt neben zwei Männern auch das DFK-Mitglied Dipl.-Kffr. Sylvia Prätorius-Walch.

Moderne Arbeitsbedingungen werden gelebt: So ist Vertrauensarbeitszeit ebenso wie Teilzeit problemlos möglich. Auch Job-Sharing-Modellen steht man offen gegenüber.

KR

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