DFK - Frauennetzwerktreffen in Essen: Immer entspannt bleiben!

Stephanie Kiel (links) und Dr. Heike Kroll vom DFK

Ende Oktober fand ein DFK-Frauennetzwerktreffen zum Thema Entspannung statt. Als Referentin konnte Stephanie Kiel gewonnen werden. Kiel blickt auf einen mehr als 20-jährigen Konzernalltag in verschiedenen Leitungsfunktionen zurück. Nun selbstständig als Coach verbindet sie ihre Erfahrungen mit Inhalten aus dem systemischen Business Coaching und jahrzehntelanger Achtsamkeitspraxis vor dem Hintergrund der chinesischen Kampfkunst.

Die Teilnehmerinnen wurden von der Referentin Stephanie Kiel dahingehend sensibilisiert, was für immens positive Effekte für Körper und Geist eine regelmäßige – selbst auch nur kurze – innere Auszeit hat.

Angesprochen wurde in diesem Zusammenhang auch die so genannte Nonnenstudie, die regelmäßig im Zusammenhang mit dem Thema Demenz erwähnt wird. Denn nicht die Ablagerungen im Gehirn seien nach Aussage vieler Hirnforscher die Ursache für die Erkrankung, sondern der Verlust der neurologischen Selbstheilungskräfte im Laufe des Älterwerdens. Dabei ist die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu organisieren und zu verändern und sogar neue Nervenzellen zu bilden, bis ins hohe Alter angeboren. Allerdings funktionieren die Aufbauprozesse im Hirn nur dann, wenn es einem richtig gut geht. Wissenschaftlich wird dieser Zustand auch "hohes Kohärenzgefühl" genannt.

(Entspannungs-)Wege, die dazu führen, dass es einem gut geht, gibt es viele – bekannte und unbekanntere. Zu den unbekannteren „Techniken“ zählen sicherlich die Klangschalen und ihre Wirkungen. Stephanie Kiel brachte zahlreiche Klangschalen mit: große und kleine Schalen, Schalen mit einem hohen Ton, mit tieferen Tönen.

Klangschalen sind in der Regel aus Bronze. Sie unterscheiden sich je nach Herkunftsort. Indische Schalen haben zum Beispiel einen geraden, hohen und dicken Rand; Schalen aus Bengalen sind dünnwandig mit einer ausladenden Form. Man kann Klangschalen mit den unterschiedlichsten Klöppeln bespielen. Holzklöppel, die mit Leder überzogen wurden; Filzschlegel; Klöppel mit Watte; .....

Die Teilnehmerinnen durften sich bei den praktischen Übungen in Zweierteams „beschallen“, die Schalen „antönen“ und spüren, wie der gesamte Körper von den Schwingungen erfasst wird. Es war beeindruckend, in welch kurzer Zeit und wie intensiv man die entspannende, ordnende und beruhigende Wirkung der Klänge spürt.

Auffallend war, dass die Schalen zum Teil sehr unterschiedlich „tönen“ und nicht jede Schale/jeder Ton jedem „sympathisch“ ist. Als (Überraschungs-)Weihnachtsgeschenk für andere eignet sich eine Klangschale daher nur eingeschränkt. Denn man sollte sie auf jeden Fall selber ausprobieren und Schale und Klang für sich persönlich passend finden. Am besten beschenkt man sich also selbst mit einer Klangschale.


Bildquelle: © Dr. Heike Kroll