7. Treffen weiblicher Führungskräfte in Hamburg

Dr. Susanne Andree

In der Geschäftsstelle des Verbandes fand am 27.09.2012 in Hamburg das nunmehr 7. Treffen weiblicher Führungskräfte statt.

Die Personalmanagementexpertin und Business Coach Dr. Susanne Andree konnte an diesem Abend als versierte Referentin zu einem Impulsvortrag gewonnen werden. Das Thema „Potential weiblicher Führungskräfte  40+ für Unternehmen und Gesellschaft sinnvoll nutzen“ ist aktuell wie nie.

Dr. Susanne Andree verfügt über eine mehr als 18jährige Erfahrung im Personalwesen großer Luftfahrtunternehmen. Hierbei kann sie insbesondere auf ihre Kompetenz in Bezug auf Führungskräfte-, Team-  und Organisationsentwicklung, Umsetzung konkreter Maßnahmen, Konzeption und Ausgestaltung von Veränderungsprozessen, Zielgruppenorientierte Kommunikationskonzepte und Implementierung sowie Entwicklung von Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahmen und Vortragsreihen zurückgreifen.

In dem Vortrag wurde zunächst nachgefragt, ob das Lebensalter als eine Last oder ein Vermögen zu bewerten ist. Weibliche Führungskräfte sollen zu ihren beruflichen Erfahrungen, aber auch ihrer Lebenserfahrung stehen. Eigene Leadership-Qualitäten und die berufliche Zukunft sind zu hinterfragen und an eigenen Werten, Zielen und Wünschen zu messen. Möglicherweise kommt es hier zu Veränderungsprozessen in Form von Neuorientierung, einem Aufbaustudium oder gar der Selbständigkeit.

Hierbei sollte nicht abgewartet werden, sondern durch Eigeninitiative das eigene Potential bewusst genutzt werden.

Weiter wurde festgehalten, dass erfahrene Mitarbeiterinnen mit ihrem Know-how und  Erfahrungen einen Mehrwert für die Unternehmen schaffen. Ihr Wissen kann für die Einarbeitung, Beratung und Begleitung (z.B. in Form von Mentoringprogrammen) jüngerer Mitarbeiterinnen sehr vorteilhaft sein. Altersgemischte Teams zur Know-how Sicherung und zum Wissenstransfer sowie eine wertschätzende Firmenkultur für alle
Mitarbeitergruppen ist ein erstrebenswerter Weg.

Im Anschluss an den Vortrag wurde unter den Teilnehmerinnen eifrig diskutiert, wie die momentane Arbeitswelt mit diese Thesen umgeht und zukünftig in den Unternehmen eine entsprechend stärkere Einbindung dieser weiblichen Führungskräfte stattfinden kann. Bei einem kleinen Imbiss wurden dann die Gespräche fortgesetzt und das Netzwerken untereinander  intensiviert.