Zu Gast an der Elbe Sprecherausschusskonferenz 2019

Der historische Raddampfer „Meissen“
Vorstand Nils Schmidt begrüßt mit Michael Krekels (links) die Gäste
Der Prototyp des VW Nils, ein elektrisch angetriebenes Auto, in der Gläsernen Manufaktur

Die sprichwörtliche „Handbreit Wasser unter dem Kiel“, die man an der Küste den Seglern vor einem Törn wünscht, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vorabend der diesjährigen Sprecherausschusskonferenz in Dresden, als der historische Raddampfer „Meissen“ auf der Elbe in Richtung Pillnitz am  Donnerstagabend ablegte. Bei angenehmen frühherbstlichen Temperaturen und einer traumhaften Aussicht wurde das Sonnendeck des Dampfers bis weit in die Dunkelheit hinein zur „Networking-Area“. Auch das anschließende Dinner diente primär dazu, die – für die Ausschussarbeit so wichtigen – Netzwerke aus dem Vorjahr zu vertiefen und neue aufzubauen. Denn beim Networking zählt der persönliche Kontakt bzw. die persönliche Begegnung.

Diese Chance zum persönlichen Treffen hatten die „Early-Birds“ bereits am Donnerstagnachmittag bei der Begehung der Gläsernen Manufaktur, der Produktionsstätte des eGolfs, genutzt.

Den Sprecherausschüssen entgegenkommen

Seit einigen Jahren reist die Sprecherausschusskonferenz zu ihren Teilnehmer*innen durch die Bundesrepublik, um den Sprecherausschussmitgliedern entgegenzukommen, aber auch örtliche Abwechslung zu schaffen.
Auch hat sich das Format der Konferenz in letzter Zeit dahingehend geändert, dass die Vorträge nicht mehr ausschließlich auf juristische Themen fokussieren. Seit drei Jahren bemüht sich das Organisationsteam der DFK-Kompetenz GmbH (der Servicegesellschaft des DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte), die die Konferenz für den Verband ausrichtet und organisiert, um noch mehr Vielfalt bei den Referent*innen und den Vorträgen. So konnten in der Vergangenheit neben dem ehemaligen Personalvorstand der Deutschen Telekom AG und Bundestagsabgeordneten Thomas Sattelberger der bekannte Olympiasieger im Schwimmen Dr. Michael Groß oder der ehemalige Mental-Coach der Fußballnationalmannschaft „Effi“ Kompodietas gewonnen werden. In Dresden war es dann Prof. Dr. Rainer Sieg, eine der Koryphäen des Sprecherausschussrechts, der von seinen langjährigen Erfahrungen im Sprecherausschuss und zu den Mitwirkungsrechten berichtete.

Im Schatten der Frauenkirche

DFK Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der DFK-Kompetenz Nils Schmidt eröffnete am Freitagmorgen die eigentliche Konferenz im Hotel Steigenberger DeSaxe, gleich gegenüber der Frauenkirche, und gab den erschienenen Sprecherausschussmitgliedern eine Übersicht über das Programm des Tages.

Der erste Vortrag des Tages war in den Augen vieler Teilnehmer dann auch gleich der anspruchsvollste. Auf großen Wunsch der Teilnehmer*innen des vergangenen Jahres sprach Michael Krekels, der neue Vorstandsvorsitzende des DFK, über Entwicklungen bei der betrieblichen Altersversorgung und deren Relevanz für die Sprecherausschüsse. Trotz des sehr komplexen Themas verstand  es Krekels, sein Publikum verständlich durch die Materie zu führen. Die rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag zeigte, dass ein ungebrochenes Interesse an dem Thema besteht.

Dem Vortrag von Michael Krekels folgte dann das „Gesicht des Sprecherausschussrechts“ (wie Nils Schmidt ihn vorstellte): Prof. Dr. Rainer Sieg, u.a. Mitherausgeber des Kommentars zum SprAuG, informierte die Sprecherausschussmitglieder über ihre Mitwirkungsrechte.

Noch vor dem Netzwerk-Mittagessen brachte Christiane Brandes-Visbeck den Teilnehmer*innen die neue Führungsform des Digital Leaderships anhand von vielen anschaulichen Beispielen näher. Wann ist man überhaupt Digital Leader? Was ist die VUKA-Welt, in der viele Unternehmen schon leben? Es war interessant mitzuerleben, dass viele Sprecherausschussmitglieder viele der neuen Ansätze bereits umsetzen, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass sie „Digital Leader“ sind.

Last but not least, hieß es nach dem Netzwerk-Mittagessen. Claus Verfürth, Geschäftsführer von The Boardroom, schaffte es, das Publikum gar nicht erst ins „Suppenkoma“ fallen zu lassen. Mit authentischen und anschaulichen Beispielen schilderte Verfürth, der es selbst am eigenen Leib erfahren hat, die einzelnen Phasen, die durchlaufen werden, wenn man als Manager auf der Überholspur ausgebremst, sprich gekündigt wird.

Wie auch in den Vorjahren hat sich wieder unter Beweis gestellt, dass die Sprecherausschusskonferenz des DFK mehr ist als eine Tagung, auf der einfach nur Sprecherausschuss-relevante Themen besprochen werden.

Die Sprecherausschusskonferenz ist zu einer wichtigen Netzwerk-Veranstaltung geworden, die den Teilnehmer*innen die Gelegenheit gibt, sich branchenübergreifend über Themen persönlich auszutauschen, die von Relevanz für die tägliche Arbeit sind.

ns

***SAVE THE DATE***SAVE THE DATE***
***SAVE THE DATE***SAVE THE DATE***

Im kommenden Jahr werden wir am 29./30. Oktober 2020 dann in München mit der SPRECHERAUSSCHUSSKONFERENZ 2020 zu Gast sein. Dazu jedoch mehr in den nächsten Ausgaben der PERSPEKTIVEN, den Newslettern und auf unserer Homepage.

Zurück