Ihr Partner auch im Ruhestand Das DFK Netzwerk 60+ verbindet

Häufig gehen Mitglieder davon aus, dass Themen aus ihrem Arbeitsleben nach dem Eintritt in den ­Ruhestand hinter ihnen liegen. Das Gegenteil ist oft der Fall. Nicht selten ergeben sich aus dem Beschäftigungsverhältnis Fragen, die stets aktuell bleiben. Allen voran die rechtlichen Angelegenheiten, die etwa die Versorgung aus dem ehemaligen Arbeitsverhältnis und/oder aus dem System der gesetzlichen ­Sozialversicherungen betreffen. Dabei gilt auch, sich auf eine neue Situation einzustellen und regel­mäßig über Veränderungen informiert zu sein: Die selbstverständlichen Netzwerke, die sich durch den täg­lichen Kontakt im Beruf ergeben haben, müssen nun aktiv gepflegt werden. Sonst gehen sie verloren.

Sicherer Übergang in den Ruhestand

Die Gestaltung des Übergangs in den Ruhe­stand bedarf einer sorgfältigen Vorberei­tung, da hier die Weichen für den „dritten ­Lebensabschnitt“ gestellt werden. Die einen freuen sich auf einen zeitigen Eintritt in den Ruhestand, die anderen wollen aus Leidenschaft über die Regelaltersgrenze hinaus berufstätig sein. Individuelle Lebensplanung und Arbeitgeberinteressen lassen sich häufig nicht in Übereinstimmung bringen. Hier ist die Unterstützung des DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte gefragt, wenn es einerseits darum geht, Abschläge in ge­setzlicher und betrie­blicher Altersversorgung zu vermeiden oder zu ­minimieren sowie ältere Mitglieder mit höheren Löhnen oder Prämien zur Weiter­arbeit zu motivieren.

Alterseinkünfte

Viele Mitglieder des DFK erwarten neben den gesetzlichen Rentenbezügen auch Einkünfte aus der betrieblichen Altersversorgung. Wer seine Ansprüche gegenüber z. B. der gesetzlichen Sozialversicherung geltend macht, merkt oft, dass er mit Grenzen und Einschränkungen konfrontiert wird, deren Rechtmäßigkeit er allein nicht nachvollziehen kann. Hier sind die Juristen des Verbandes sachkundige Ansprechpartner, die auch nach Eintritt in den Ruhestand Leistungsbescheide rechtlich prüfen und anfechten, wenn es Grund zur Beanstandung gibt.

Der Verband DFK hat in zahlreichen Streitfragen Grundsatzentscheidungen der Bundesgerichte erstritten, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Versorgungssituationen von Anspruchsinhabern und damit für Betroffene zu einem deutlichen Mehrwert geführt haben.

Sicherheit

Krankenversicherung, Pflegeversicherungen und ggf. Unfallversicherungen sind wesentliche Leistungen für die Lebensqualität und ­-sicherheit im „dritten Lebensabschnitt“. Der DFK setzt sich dafür ein, dass die gesetzliche und betriebliche Versorgung zukunftssicher und verlässlich bleibt, und vertritt Positionen, die dies aus seiner Sicht sicherstellen können und sollen. „Gesundheit weiter gedacht“ ist unsere Devise.

Gemeinsamkeit

Der Verband versteht sich als Netzwerk von Gleichgesinnten. Über bundesweite Regionalgruppen werden daher Möglichkeiten zur Mitwirkung angeboten und neben interessanten Exkursionen, Vorträgen auch Treffen organisiert, um über spezielle Angebote zielgruppenorientiert und ortsnah zu informieren. In 21 Regionalgruppen fördert der Verband den Informations- und Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten. Meinungsbildung und Informationsvermittlung sind hier ebenso wichtig wie Kontaktpflege untereinander.

20 Gruppen von Mitgliedern im Ruhestand sind darüber hinaus den Regionalgruppen bundesweit angegliedert, die sich regelmäßig zu Exkursionen, Vorträgen und Stamm­tischen treffen und sich mit ihren Veranstaltungsprogrammen konkret den Interessen von Ruheständlern widmen, ihnen individuelle Möglichkeiten für eine optimale Gestaltung dieses Lebensabschnittes aufzeigen und sich beispielsweise mit Themen wie Recht als Patient, Steuern, Pflegeversicherung sowie vielem mehr befassen.

Bei all diesen Dingen unterstützt der DFK – Verband von Fach- und Führungskräften als Plattform zur Unterrichtung über aktuelle Entwicklungen, die die gesetzliche und betriebliche Versorgungssituation betreffen. Als Ansprechpartner für seine Mitglieder im Ruhestand und Interessenvertretung nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben berät, unterstützt und vertritt er sie in allen Fragen ihrer sozialen Absicherung. Dazu wird auch die neue Rubrik „Netzwerk 60+“ beitragen, die künftig regelmäßiger Bestandteil dieser Zeitschrift sein wird.

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