Zentrum Liberale Moderne Think Tank in Berlin eröffnet

Das LibMod-Team, mit R. Fücks, Mitte, Joachim Gauck, 4.v.l. und M. Beck 3.v.l.

DIE  FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK waren im November zur Eröffnungsfeier des Think Tanks „Zentrum Liberale Moderne (LibMod)“ in das Telefónica Basecamp Berlin geladen. Die Grußworte sprach Bundespräsident a. D. Joachim Gauck.

Der DFK unterstützt seit Jahren Initiativen, wie „Charta der Vielfalt“ oder die „Allianz für Weltoffenheit“. Daher nahm Diana Nier, Ressortleiterin Nationale Politik & Public Affairs, gern die Einladung zum Anlass, sich auch über diese Initiative vor Ort zu informieren und das politische Netzwerk weiter auszubauen.

Im Sommer 2017 haben insgesamt zehn Gesellschafter, u. a. John Kornblum, Botschafter a. D. der USA, Marieluise Beck, von 1983-2017 mit Unterbrechungen für die Grünen im Bundestag, und ihr Ehemann Ralf Fücks, Geschäftsführer LibMod und ehemaliger Vorstand der Heinrich Böll Stiftung, die Initiative gegründet.

Das Zentrum für Liberale Moderne steht für die Verteidigung und Erneuerung der offenen Gesellschaft, einer Kombination aus individueller Freiheit, demokratischer Republik, Weltoffenheit  und kultureller Vielfalt. Gerade in aktuell unsicheren Zeiten sind die Herausforderungen immens, so Ralf Fücks und Marieluise Beck in ihren ersten Eingangsworten.

Mit Spannung wurde bereits die Rede des Bundespräsidenten a. D. Joachim Gauck, der mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt  zur Eröffnung kam, erwartet. Er sprach dann in seiner Grußrede über die wichtigen Grundpfeiler Freiheit und Toleranz. Gauck mahnte an, dass man in der heutigen Zeit den Eindruck habe, dass Liberalismus und Toleranz stetig abnehmen, nicht zuletzt aufgrund starker populistischer Strömungen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union. „Toleranz bedeutet nicht Akzeptanz“, so Gauck, dies werde oft nicht unterschieden. Aus seiner Sicht muss aber Nationalismus und Populismus entgegengewirkt werden, daher gratulierte er ausdrücklich zu diesem Projekt. Gleichzeitig machte Gauck aber auch deutlich, dass seine Erwartungen hoch seien, dass sich das Zentrum tatsächlich zur liberalen Schnittstelle entwickelt und auch aktiv mitgestaltet und sich einmischt.

Marieluise Beck und Ralf Fücks stellten anschließend die Initiative und das kleine Team des Zentrums genauer vor. Beck ist als Putin-Kritikerin bekannt, daher verwundert es kaum, dass ihr eines der ersten Projekte „Ukraine verstehen“ besonders am Herzen liegt. Auch dies stellte sie daher kurz vor.

Feierlich wurde dann auch die Homepage freigeschaltet und der Start damit besiegelt.

Im Anschluss tauschte sich Diana Nier mit Initiatoren und Gästen aus. Dabei war neben der Initiative selbst vor allem die zukünftige Regierungsbildung eines der vorherrschenden Themen.


Bildquelle: © DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK

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