Besichtigung Elbphilharmonie

Faszinierte Besuchergruppe der RG Nord

Auch in diesem Jahr stand die Besichtigung der Elbphilharmonie aufgrund der regen Nachfrage, auf der Veranstaltungsagenda. Der Start der Besichtigung erfolgte am 13. April im Elbphilharmonie-Pavillon auf den Magellan-Terrassen. Hier konnten sich die Teilnehmer eine Ausstellung über das spektakuläre Konzerthaus und ein 1:10–Akustik-Modell des Großen Konzertsaales vorab anschauen.

Mit Gummistiefel und Schutzhelmen ging es zur Besichtigung an die westliche Spitze der Hafen City, direkt am Elbufer. Die Elbphilharmonie zeigte sich als Gesamtkunstwerk mit atemberaubender Architektur. Über dem massiven Backstein-Korpus des alten Kaiserspeichers A entstand ein schillernder Glasaufbau mit über 1.000 Fensterflächen. Der große Konzertsaal mit 2.150 Plätzen bildet das Herzstück der Philharmonie, daneben entstehen zwei weitere kleine Säle. Es sollen unterschiedliche Formate für alle Zielgruppen angeboten werden. Ergänzt wird das Gebäude im Ostteil durch ein Hotel mit 250 Zimmern, im westlichen Abschnitt durch 45 Eigentumswohnungen und der Plaza. Hier haben die Besucher neben einem Café- oder Restaurantbesuch auch die Möglichkeit, in 37 Metern Höhe auf dem Außenrundgang die maritime Höhe zu genießen. Spektakulär sind zudem die Zu- und Eingänge, wie etwa ein eigener Schiffsanleger, 29 Aufzüge und eine 82 Meter lange Rolltreppe, die sogenannte Tube, welche sich vom Eingangsportal im Osten durch das gesamte Gebäude bis zur Westseite zieht.

Eine Aussichtsplattform liegt genau an der Schnittstelle vom alten Kaiserspeicher zum Neubau. Diese war schon bei der Besichtigung eine Attraktion mit einem spektakulären Blick auf Hafen, Elbe und die Stadt. Die Ausführungen zur Bauweise, unter anderem zur „Weißen Haut“ (alle Ränge und Freiflächen sind mit computerberechneten individuell gefrästen Gipsfaserplatten überzogen) sowie zum Schallschutz und zur Akustik (Akustiker ist der Japaner Yasuhisa Toyota) wurden den Teilnehmern in dieser Führung von Silke Blecken-Sörensen sehr umfassend und kompetent erläutert. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2017 geplant.

Es war eine spannende und lehrreiche Führung über die „aufregendste Kulturbaustelle“ in Europa mit sehr interessanten Eindrücken.

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