Führungskräfte finanzieren ihre Betriebsrente mit

90% der deutschen Führungskräfte haben inzwischen eine Zusage über eine betriebliche Altersversorgung. Aber nur noch in 44% der Fälle wird diese ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert. 5% der Führungskräfte finanzieren ihre Betriebsrente selbst und bei 41% der Manager ergibt sich die Betriebsrente aus einer Mischfinanzierung von Arbeitgeber und Mitarbeiter. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Berufsverbandes "die Führungskräfte (DFK)" unter rund 4.800 Managern deutscher Unternehmen.

Der Trend zur gemeinsamen Finanzierung der Betriebsrente durch Arbeitgeber und Mitarbeiter hält damit an, berichtet der DFK weiter. Gegenüber dem Vorjahr sei der Anteil der Mischfinanzierung bei der Betriebsrente noch einmal um 5 Prozentpunkte angestiegen. Allerdings ist die Situation in den Branchen durchaus unterschiedlich, wie DFK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Goldschmidt erläutert: "In der Stahlbranche dominiert nach wie vor die rein arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente. 71% der Führungskräfte müssen hier keine eigenen Beiträge beisteuern. Anders sieht dies in der Energiewirtschaft aus, wo für 72% der Führungskräfte das Modell der Mischfinanzierung gilt. Ein ähnliches Bild haben wir in der Mineralölwirtschaft mit einem Anteil von 68% bei der Mischfinanzierung festgestellt."

Abzuwarten bleibt nach Einschätzung von Goldschmidt, ob dieser Trend auch in der Zukunft anhalten wird. "Wenn es in den nächsten Jahren verstärkt darum geht, qualifizierte Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt für die Unternehmen zu gewinnen, könnten Arbeitgeber durchaus versuchen, mit einer ausschließlich durch das Unternehmen finanzierten betrieblichen Altersversorgung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Arbeitgebern auf dem Arbeitsmarkt zu erlangen", meint der DFK-Geschäftsführer.

Der Berufsverband "die Führungskräfte" vertritt und fördert die beruflichen Interessen seiner rund 20.000 Mitglieder in allen beruflichen und versorgungsrechtlichen Angelegenheiten, insbesondere bei arbeits-, steuer-, straf- und sozialrechtlichen Fragen sowie im wirtschafts- und sozialpolitischen Bereich. Über seine Regional- und Fachgruppen bietet er ein Netzwerk für Führungskräfte in ganz Deutschland.

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