Unternehmen werden den Aufschwung verpassen

OECD und Bundesbank prognostizieren für Deutschland ein Ende der Wirtschaftskrise bis spätestens 2011. Einige Unternehmen werden aber den Aufschwung verpassen, befürchtet der Berufsverband "die Führungskräfte (DFK)" in einer aktuellen Stellungnahme zu den jüngsten Wirtschaftsprognosen. Mit deutlichen Worten mahnt der Führungskräfteverband bei den Unternehmen an, sich rechtzeitig auf den zu erwartenden Aufschwung vorzubereiten."Dazu gehört auch, das notwendige Personal an Bord zu holen", erklärt DFK-Geschäftsführer Ulrich Goldschmidt. "Die Wirtschaftskrise hat bei einigen Konzernen und Unternehmen offensichtlich Panikattacken ausgelöst", so Goldschmidt weiter. Anders lasse sich manche Personalabbaumaßnahme nicht mehr erklären. So würden Konzernvorgaben für den Personalabbau teilweise blindlings umgesetzt, und zwar auch in Bereichen, die mit hoch qualifiziertem Personal selbst in der Wirtschaftskrise noch schwarze Zahlen geschrieben haben. Schon heute sei absehbar, dass einige Unternehmen durch diesen Know-how-Abfluss völlig unabhängig von einer Wirtschaftskrise Probleme bekommen werden. "Andere Unternehmen werden beim Wirtschaftsaufschwung nicht mehr das Personal haben, um im Wettbewerb mithalten zu können. Aus Angst vor der Krise sparen sich einige Unternehmen regelrecht zu Tode", kann Verbandsgeschäftsführer Ulrich Goldschmidt nur den Kopf schütteln. Noch sei es nicht zu spät, gegenzusteuern. Die Zeit werde aber knapp. Der Führungskräfteverband DFK rät deshalb dringend dazu, jetzt qualifizierte Fach- und Führungskräfte für die Unternehmen zu rekrutieren, um alle Chancen des Aufschwungs zu nutzen.

Der Berufsverband "die Führungskräfte" vertritt und fördert die beruflichen Interessen seiner rund 20.000 Mitglieder in allen beruflichen und versorgungsrechtlichen Angelegenheiten, insbesondere bei arbeits-, steuer-, straf- und sozialrechtlichen Fragen sowie im wirtschafts- und sozialpolitischen Bereich. Über seine Regional- und Fachgruppen bietet er ein Netzwerk für Führungskräfte in ganz Deutschland.

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