29. Frauennetzwerktreffen in Essen

Vortrag „Führungsinstrument Ideenmanagement - Langfristig unnötige Kosten vermeiden“

Bildquelle: Fotolia.com

„Ein Instrument zur Unternehmenswertsteigerung – Ein Beleg guter Führung“. So lautet der Untertitel des Buches „Führungsinstrument Ideenmanagement“ von Petra Leipold. Mit ihrem gleichnamigen Vortrag in der Essener Geschäftsstelle am 4. Juni 2013 gelang es Leipold spielend, die Teilnehmerinnen für das  Ideenmanagement (IDM) zu begeistern.

Das moderne IDM setzt sich aus dem Betrieblichen Vorschlagswesen (BVW) und dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) zusammen und hat das Ziel, das Ideenpotential aller Mitarbeiter (nicht nur das der Manager und Experten) in einem Unternehmen zu nutzen, um dessen Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es ist ein Werkzeug, mit dem das Wissen der Mitarbeiter generiert und im Sinne der Unternehmenswertschöpfung nutzbar gemacht wird. “Das Ideenmanagement ist insbesondere auch ein Führungsinstrument“, so Leipold. Das Management könne so die Stärken seiner Mitarbeiter ausschöpfen und die Personen fördern. Entscheidend sei es, den Gedanken der kontinuierlichen Verbesserung im Unternehmen zu leben. Nur so werde die Weiterentwicklung der Unternehmensorganisation forciert und unnötige interne Verschwendung verhindert. Leipold ist Betriebsökonomin, leitet seit vielen Jahren das Ideenmanagement der opta data-Gruppe in Essen und ist im Bereich Ideenmanagement als Beraterin, Dozentin und Buchautorin tätig. Sie ist Beiratsmitglied im Deutschen Institut für Ideen- und Innovationsmanagement und aktiv in Expertenkreisen vertreten.Dementsprechend konnte Leipold viele Beispiele aus der Praxis anführen und so den beruflichen Alltag eines Ideenmanagers veranschaulichen. Die Teilnehmerinnen erhielten zudem wertvolle Anregungen, wie sie ein IDM in ihren Unternehmen einführen, ihr Betriebliches Vorschlagswesen zu einem Ideenmanagement ausbauen oder wie sie ihr vorhandenes System vorantreiben können.

Zurück