Assessment-Center

In den vergangenen zwölf Monaten hat die Regionalgruppe Köln ihr Engagement an der RWTH Aachen ausgebaut, indem berufsvorbereitende Vorträge für Master-Studierende angeboten wurden. Im dritten Vortrag dieser Art wurde auf Vorschlag der Studierenden das Thema „Assessment-Center“ aufgegriffen. Der Vortragsort befand sich in den Carolus Thermen in Aachen. Neben der attraktiven Räumlichkeit und der Bewirtung sorgte die Referentin Jamila Ansorge von der Barmer GEK für einen spannenden, interaktiven Vortrag rund um das Thema „Assessment-Center“.

Lebhafte Diskussion

Gute Gruppendynamik

Die 15 Studierenden, überwiegend Geowissenschaftler und Maschinenbaustudenten, waren größtenteils Verbandsmitglieder, und etwa ein Viertel der Anwesenden waren Gäste. Zusätzlich war die RG Köln noch mit fünf Personen vertreten. Somit wurde die Raumkapazität voll ausgeschöpft und der Vortrag konnte beginnen.

Da es sich um eine interaktive Veranstaltung handelte, lag es an den Studierenden, mitzugestalten, sich selber zu testen oder die Körpersprache an anderen zu beobachten. Folglich hielt es die Studierenden nicht lange auf den Stühlen.

Begonnen wurde, wie in einem Assessment-Center üblich, mit einer kurzen Selbstvorstellung. Zwei Studierende stellten sich vor und wurden während ihres Vortrages hinsichtlich Körpersprache, Mimik und Ausdrucksweise beobachtet. Das Feedback wurde von den Studenten übernommen. Da sich die meisten Studierenden kannten, schien niemand die Kritik persönlich zu nehmen und es entwickelte sich eine ungezwungene, offene Gruppendynamik.

Bei der anschließenden Gruppendiskussion von sechs Studierenden wurden auch diese genauestens unter die Lupe genommen. Ziel der Diskussion war es, einen Audi A6 unter Kollegen sinnvoll zu vergeben. Doch anstatt persönliche Interessen zu vertreten und sich um das Auto zu streiten, was Sinn und Zweck dieser Übung war, „kuschelte“ man sich lieber zu einem Kompromiss. Zwar wurde die Diskussionszeit von 20 Minuten nicht erreicht, dafür aber die Wichtigkeit von persönlicher Durchsetzungsfähigkeit und Interessensvertretung betont. Darüber hinaus erhielten die Beobachter, die restlichen Studierenden, allerhand Material für die anschließende Besprechung.

Eine der klassischen Aufgaben während eines Assessment-Centers ist das Rollenspiel. Dieses wurde in Form eines Streitgesprächs zwischen Vorgesetztem (Student) und einem Mitarbeiter (Dozent und RG-Mitglied) nachgestellt. Wegen der gegenüber der Realität vertauschten Rollen wurde das Gespräch einer der lehrreichsten und lustigsten Augenblicke dieser Veranstaltung. Dabei zeigte sich, wie wichtig das richtige Auftreten in solchen Situationen ist. Wer sich die passenden Argumente  zurechtlegt, kann auch aus ausweglosen Positionen Profit schlagen und sich selbst ins rechte Licht rücken.

Abschließend wurde an die Studierenden noch eine „Postkorbübung“ verteilt. Dabei handelt es sich um eine unlösbare Aufgabe, die Stress- und Zeitmanagement der Bewerber testen soll. Leider hätte die Durchführung dieser Übung den Zeitrahmen der Veranstaltung gesprengt und konnte somit nicht durchgeführt werden. Stellvertretend für die RG Köln teilte Herr Krekels den Studierenden mit, dass für die studentischen Teilnehmer des Abends die Mitgliedschaft im Verband auch im kommenden Jahr beitragsfrei sein werde. Darüber hinaus wurden die Studierenden aufgerufen, auch die anderen Vorteile und Leistungen des Verbandes zu nutzen. Am Ende des Abends entschieden sich drei der vier Gäste für eine Mitgliedschaft im Verband.

 

Bildquellen: © DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK

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