Besuch des DB-Instandhaltungswerkes Nürnberg

Die Regionalgruppe vor dem Instandhaltungswerk

Kein Einlass ohne Helm

Eisenbahnzüge faszinieren immer noch viele Menschen. Ob Fahrten mit Oldtimer-Zügen oder bequemes Gleiten in der modernen Generation der ICE-Hochgeschwindigkeits-Flotte: das Reisen auf Schienen blieb in allen Epochen des technischen Fortschritts immer etwas Besonderes.

Selten bekommt man Triebwagen und Waggons von unten oder im zerlegten Zustand zu sehen. Möglich ist dies nur, wenn man in eines der 13 DB-Instandhaltungswerke in Deutschland geht. Rund 20 Mitglieder der Regionalgruppe Nordbayern besuchten daher das Werk Nürnberg, in dem Redesign-Maßnahmen und Revisionen an der ICE-Flotte durchgeführt werden.

Unter Führung des stellvertretenden Werkleiters, Hans Martin Gemählich, und des Leiters Produktionsoptimierung, Martin Kemethmüller, konnten zerlegte Fahrgestelle, entkernte Zugabteile und viele spezielle Fertigungstechniken für eine Sicherstellung höchster Qualitätsansprüche an unsere ICE-Züge besichtigt werden. Mancher der älteren Besucher fühlte sich in dieser zum Teil immer noch traditionellen Fertigung an seine ersten Berufsjahre erinnert. Über 500 Mitarbeiter vor Ort sind „ihrer“ Bahn sehr verbunden, die Fluktuation ist minimal. Nachwuchssorgen in den klassischen Ausbildungsberufen wie z.B. Schlosser, Werkzeugbau, Elektrotechnik kennt man in Nürnberg nicht.

Da unter den DFK-Mitgliedern viele „Antriebs“-Spezialisten vertreten waren, konnte nach dem Rundgang mit den Verantwortlichen dieses Standorts eine lange und hochwertige Diskussion geführt werden.

 

Bildquellen: © DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK

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