Betriebsbesichtigung der Starhlwerke Bous

Der Vorstand der Regionalgruppe hatte am 17. Juli zu einer Betriebsbesichtigung der Stahlwerke Bous GmbH eingeladen. Da die Teilnehmerzahl auf 20 Damen und Herren beschränkt war, kamen nicht alle Interessenten an dem warmen Sommer-Nachmittag in den Genuss, die heutige Tochtergesellschaft der Georgmarienhütte Holding kennenzulernen.

Schutzkleidung für das Stahlwerk

Einleitend erläuterte der Geschäftsführer umfassend die Geschichte und die aktuelle Situation des ehemaligen Röhrenwerkes der Mannesmann AG, in dem gegenwärtig Blockformate in unterschiedlichen Dimensionen als Röhrenvormaterial hergestellt werden.

In dem Unternehmen der kleinen saarländischen Gemeinde Bous sind etwa 330 Mitarbeiter beschäftigt. Wesentliche Einflussfaktoren für das wirtschaftliche Ergebnis sind neben dem Verkaufserlös vor allem der jeweilige Schrottpreis und die Energiekosten und damit Erklärung für die wechselnde Rentabilität des Unternehmens in der Vergangenheit.

Nach Einkleidung in Arbeitsschutzmäntel und versehen mit Helmen erhielten die in zwei Gruppen geführten Teilnehmer sodann vor Ort eingehende Informationen über den Produktionsablauf – von der Verwandlung angelieferten Schrotts im Schmelzprozess eines Drehstromlichtbogenofens über den Pfannentransport bis zum anschließenden Kokillenguss.

Ungewohnt für einige Teilnehmer war die Strahlungswärme flüssigen Stahls in der Gießhalle.

Wegen planmäßiger Ruheschicht konnte die im Jahre 2009 in Betrieb genommene moderne Atrangguss-Anlage, mit der in zwei Strängen hochwertiges Röhrenvormaterial geformt wird, nur als imposanter, aber kalter Fertigungsblock besichtigt werden.

Nach fast drei Stunden und der Rückgabe der roten Sicherheitsmäntel und der Kopfbedeckung bedankten sich die Teilnehmer für die umfassende Berichterstattung der beiden technischen Führungskräfte.

Bildquelle: © DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK

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