Die Zukunft der Altersversorgungssysteme

Ein Plädoyer für die Flexibilisierung von Lebensarbeitszeit

Lösungsansätze für die absehbaren Probleme aufgrund der in erfreulichem Maße gestiegenen Lebenserwartung in gesetzlichen und betrieblichen Rentensystemen standen im Mittelpunkt des Vortrages von Jörg ten Eicken zur Zukunft der Altersversorgung.

Aufgrund des großen Interesses wurde der Vortrag – nachdem er im Mai schon in Meißen gehalten wurde – am 2. Juli 2013 im Leipziger Ratskeller wieder interessierten Mitgliedern vorgestellt. Jörg ten Eicken aus der DFK-Verbandsgeschäftsführung erläuterte anhand von Grafiken Grundlagen und Funktionsweise der gesetzlichen Altersversorgungssysteme. Im Mittelpunkt stand dabei die Forderung nach einer Flexibilisierung des individuellen Renteneintrittsalters sowie nach einer Lockerung der starren Hinzuverdienstgrenzen bei vorzeitigem Rentenbezug, die heute einer Berufstätigkeit oberhalb der Geringfügigkeitsgrenze und damit einem schrittweisen Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand oftmals entgegenstehen.

Wegen der demografischen Entwicklung mit einer sinkenden Anzahl von Beitragszahlern bei gestiegener durchschnittlicher Rentenbezugsdauer sollten die Versorgungssysteme vielmehr auf der Grundlage von Lebensarbeitszeitkonten individuellen Versorgungssituationen und -bedürfnissen besser Rechnung tragen, stellte Jörg ten Eicken als Resümee zur Diskussion, die sich anschließend nach dem Ende des offiziellen Teils der Versammlung noch in gemütlicher Runde bei einem Abendessen fortsetzte.

Bildquelle: www.fotolia.com

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