Verbesserungen bei Arbeitsvermittlung in der EU: EU-Kommission folgt Vorschlägen des Berufsverbandes DIE FÜHRUNGSKRÄFTE

Der Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE hat sich erfolgreich in die Diskussion zur neuen Wachstums- und Beschäftigungsstrategie der EU eingeschaltet. Im Rahmen des europäischen Konsultationsverfahrens zur EU2020-Strategie wurde eine wesentliche Position des Berufsverbands übernommen. Demnach soll die Arbeitslosigkeit in den EU-Mitgliedsstaaten unter anderem dadurch bekämpft werden, dass den Arbeitsuchenden grenzüberschreitend und EU-weit freie Arbeitsplätze angeboten werden. Diesen Gedanken hat die EU-Kommission nun in ihrer Konkretisierung der EU2020-Strategie aufgenommen und den Zugang zu freien Arbeitsplätzen in allen Mitgliedsstaaten als Kernelement dieser Strategie definiert.

Nach Auffassung des DFK müssen dazu die heute bereits bestehenden Möglichkeiten weiter ausgebaut werden. Entsprechende Serviceangebote wie z.B. EURES (EURopean Employment Services) seien bei den Arbeitsuchenden viel zu wenig bekannt und würden von den Arbeitsverwaltungen in den einzelnen Ländern auch noch nicht konsequent genug umgesetzt. „Viele Arbeitsuchende empfinden zudem die sozialversicherungs- und steuerrechtlichen Fragestellungen als so kompliziert, dass sie vor der Annahme eines Arbeitsplatzes im Ausland zur Zeit eher noch zurückschrecken“, erklärt DFK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ulrich Goldschmidt. Eine Vereinfachung bzw. Harmonisierung der Systeme sei deshalb dringend angezeigt. „Die Annahme eines Arbeitsplatzes im europäischen Ausland kann sicherlich nicht verpflichtend die Option sein, gleichwohl sollte es die Möglichkeit aber für alle Arbeitsuchenden geben. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die EU-Kommission unsere Vorschläge, die wir ihr im Rahmen des Konsultationsverfahrens unterbreitet haben, aufgreifen wird“, betont Goldschmidt.

Über DIE FÜHRUNGSKRÄFTE

Der DFK ist die branchenübergreifende Stimme der Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Er vertritt in seinem Netzwerk bundesweit rund 25.000 Führungskräfte des mittleren und höheren Managements auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Kernthemen sind dabei Arbeitsrecht und Arbeitsmarktpolitik, Sozialrecht und Sozialpolitik, Steuer- und Bildungspolitik. Die Mitglieder des Berufsverbandes erhalten eine umfassende Unterstützung auf ihrem Karriereweg z.B. in Form von juristischer Beratung und Vertretung, vielfältigen Weiterbildungsangeboten und aktuellen Informationen aus dem Berufsleben. Zudem bietet der DFK über seine Regional- und Fachgruppen ein gut gepflegtes und weit verzweigtes Kontaktnetzwerk. Dazu laden eigene Strukturen, wie beispielsweise für den Führungsnachwuchs (Young Leaders), für Geschäftsführer oder ein eigenes Frauennetzwerk, zum Networking ein. Der Berufsverband ist in 20 Regionalgruppen gegliedert und hat seine Hauptgeschäftsstelle in Essen. Weitere Geschäftsstellen sind in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. In Berlin ist der Berufsverband mit einer Hauptstadt-Repräsentanz vertreten.

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