Einsatz gegen das Vergessen

Es sind die besonderen Orte und Ereignisse, an die der Förderverein Bergbauhistorische Stätten Ruhrrevier e.V. erinnert und die ohne dessen Tätigkeit in Vergessenheit geraten wären. Seit seiner Gründung vor mehr als 30 Jahren, so Karlheinz Rasche am 5. Juni als Gastreferent des Fördervereins auf der Jahreshauptversammlung der Regionalgruppe Westfalen in Lünen, haben sich im ganzen Ruhrgebiet Ortsvereine konstituiert, die an historischen Stätten in ihrem Zuständigkeitsbereich Gedenkfeiern organisieren sowie Tafeln mit Hinweisen auf frühere Abbaugebiete aufstellen und so an die Bedeutung des Bergbaus für die Entwicklung der Städte an Rhein und Ruhr im Bewusstsein der Bevölkerung halten.

Mit Genugtuung nahmen daher die Teilnehmer die Information aus dem Vorstand auf, dass die Tätigkeit des Fördervereins auch im abgelaufenen Berichtszeitraum von der Regionalgruppe unterstützt wurde, die mit 800 Mitgliedern ohnehin zu den größeren im DFK gehört. Nach wie vor ist festzustellen, dass Angebote überwiegend von Mitgliedern im Ruhestand nachgefragt und wahrgenommen werden, die dem Verband schon lange angehören. Zu ihnen gehörten auch in diesem Jahr zahlreiche Mitglieder, von denen Dr. Harald Stoppa auch in diesem Jahr berichten und die für ihre langjährige Treue zum Verband geehrt wurden.

Im Mittelpunkt des Berichtes der Geschäftsführung von Jörg ten Eicken standen neben aktuellen Verbandsthemen insbesondere die Vorstellung des „Satellitenkonzeptes“ für die ortsnahe Vertretung aller Mitglieder im Bundesgebiet sowie aktuelle Entwicklungen zur betrieblichen Altersversorgung, die zu einer regen Diskussion während der Versammlung führten und anschließend bei einem Meinungsaustausch am Rande des schon traditionellen Abendessens in kleinerer Runde fortgesetzt wurden.

 

Bildquelle: © Daniel Ullrich - commons.wikimedia.org

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