Soziale Verantwortung - Eine vergessene Selbstverständlichkeit?

Autoren: Klaus Hegemann, Felix Sohnrey (Hrsg.)
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München, 2019
207 Seiten
ISBN 978-3-95710-257-7 (print), € 24,80
ISBN 978-3-95710-357-4 (e-book pdf), € 22,99

Der Band „Soziale Verantwortung. Eine vergessene Selbstverständlichkeit?“ entstand aus der konzentrierten Auseinandersetzung mit dem Thema „Soziale Verantwortung“ im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums am Ethik-Tag an der Hochschule Rhein-Waal Campus Kamp-Lintfort im November 2018.

Wirtschaftsethik galt nach Betrachtung der Auswirkungen der Finanzmarktkrise durchaus als Teil des Mainstreams der Wirtschaftswissenschaften. Dennoch machen aktuelle Wirtschaftsskandale wie „Dieselgate“ oder „Cum-Ex“ die ethisch-moralische Auseinandersetzung mit dem wirtschaftlichen Handeln gesellschaftlich eingebetteter Akteure unabdingbar und zeigen, dass die Diskussion um Wirksamkeit ethischer Ansprüche fortgeführt werden muss.

Die vorliegenden Beiträge zu diversen gesellschaftlichen Bereichen rund um das Thema „Soziale Verantwortung“ sind jeweils aus theoretischer und praktischer Perspektive systematisch angeordnet. Die Bemühungen um Lösungsvorschläge betreffen dabei alle Bereiche der Gesellschaft mit einem besonderen Fokus auf Teilhabe. Durch die vorliegende Publikation wollen die Herausgeber somit einen Beitrag leisten, indem die Stellungnahmen der Autor*Innen sich den Themen von Moral und Ethik im Allgemeinen und (unternehmerischer) sozialer Verantwortung im Speziellen widmen.

Im Prolog werden zunächst Veränderungen und Herausforderungen der Kirche dargestellt. Es folgt der Abschnitt „Das Menschenbild im Recht“, bevor im Abschnitt Moralisches Handeln Grenzen der freien Entscheidung behandelt werden. Der Abschnitt „Corporate Social Responsibility“ betrachtet in einem spieltheoretischen Rahmen die potenzielle Kooperation von Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen. Der Abschnitt Soziale „Verantwortung und Partizipation“ stellt so dann den endgültigen Wechsel in die Praxis dar, indem Herangehensweisen und Erkenntnisse aus  zwei angewandten „Bottom-up“ -Projekten vorgestellt und diskutiert werden.  Im Schlusswort wird der Einfluss der Medien auf moderate und provokante Weise betrachtet, indem der Gesellschaft vorgehalten wird, wie sie im Rahmen von gesellschaftlicher Verantwortung wahrgenommen wird.

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