Diversity-Tag 2018 - Vielfalt stärkt Soziale Marktwirtschaft

Essen, 04.06.2018 -  Der diesjährige deutsche Diversity-Tag fällt in denselben Monat wie der 70. Geburtstag der Sozialen Marktwirtschaft. Der Berufsverband DFK – DIE FÜHRUNGSKRÄFTE weist aus diesem Anlass darauf hin, dass Diversity, also die praktizierte Vielfalt im Arbeitsleben, zwar wesentlicher Bestandteil der Sozialen Marktwirtschaft ist, Wirtschaft und Gesellschaft deren Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft haben.

„So wie die Soziale Marktwirtschaft eben nicht nur das Soziale sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg betont, hat auch Diversity nicht nur eine soziale Seite sondern auch eine ökonomische Komponente“, sagt DFK-Vorstand Dr. Ulrich Goldschmidt. „Die Soziale Marktwirtschaft ist nicht zuletzt deshalb zu einem Erfolgsmodell geworden, weil sie ausgesprochen flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren kann. Das erleben wir tagtäglich in den Unternehmen. Und so vielfältig uns die Kunden mit ihren Anforderungen im Tagesgeschäft begegnen, so vielfältig müssen wir uns im Arbeitsleben aufstellen, um darauf angemessen reagieren zu können. Vielfalt ist ein ökonomisches Gebot. Diskriminierung und Ausschluss aber ökonomische Verbote“, erläutert Goldschmidt weiter.

Der DFK legt dabei Wert darauf, Diversität wirklich umfassend zu verstehen. Diversität ist weit mehr als die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Arbeitsleben. Wer die Vorteile von Vielfalt in Gesellschaft und Unternehmen nutzen will, muss breiter denken. Dazu gehört es z.B. auch, Diskriminierung wegen Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder Schwerbehinderung konsequent auszuschalten. Für DFK-Vorstand Goldschmidt ist daher klar: „Für Vielfalt im Arbeitsleben zu sorgen, ist originäre Führungsaufgabe. Für alle Mitarbeiter und damit auch für alle Führungskräfte ist der Umgang mit Diversität zumindest horizonterweiternd und auf jeden Fall wirtschaftlich sinnvoll. Bei der Besetzung von Führungspositionen in den Unternehmen muss daher kritisch hinterfragt werden, wie die Einstellung des Kandidaten zu Fragen der Diversität ist. Wer sich nicht glaubhaft zu ‘Bereicherung durch Vielfalt‘ bekennt, disqualifiziert sich automatisch für Führungsaufgaben.“

Nach 70 Jahren Sozialer Marktwirtschaft muss es nun darum gehen, die Vorteile von Diversität dazu zu nutzen, diese Errungenschaft noch stärker und zukunftsfest zu machen. Laut DFK gibt es viele ermutigende Ansätze in den Unternehmen. Das Potenzial können wir aber noch viel konsequenter nutzen, um die Diversity-Dividende abzuschöpfen.

 

2018_06_04_PM_DFK.pdf

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Bildquelle: © Pixabay/unclelkt

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